Orang-Utans kommunizieren via iPad

Erste Orang-Utans können nun auch das iPad bedienen, um mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Die Zeit der Zeichensprache mit den Tieren ist damit als veraltete Methode einzustufen.

Was ursprünglich als Kommunikationswerkzeug für autistische Menschen entwickelt wurde, eröffnet auch den Orang-Utans eine neue Ära.

Während der ein oder andere Mensch der neuen technischen Errungenschaft von Appel skeptisch gegenübersteht, nutzen einige unerschrockene Orang-Utans unterdessen das iPad ganz unerschrocken. Dabei geht es unter den Orang-Utans ähnlich zu, wie bei den Menschen: Die älteren unter ihnen sind desinteressiert während die junge Generation in die Offensive geht und das iPad unter Aufsicht einfach zu nutzen beginnt.

In dem amerikanischen Zoo Jungle Island (Miami) machen es einige Jungtiere im Beisein von Tiertrainern vor, indem sie anhand verschiedener auf dem iPad gezeigten Bilder ihre nächste Speise wählen – die sogenannte digitale Speisekarte. Dabei spielt nicht der Zufall, sondern die Erkenntnis eines jeden Orang-Utans, dass es die gewählte Speise auch als Mahlzeit ausgegeben wird, eine Rolle. Frau Linda Jacobs, Leiterin dieses Projekts, bestätigte, dass die die jungen Tiere das gut verstehen.

Da in anderen Zoos ähnliche Projekte durchgeführt werden, bedarf es regelmäßig einiger Tablets zur Übung. Daher sind gebrauchte iPads als Spende für die Zoos sehr willkommen. Künftig wird es auch Apps für Orang-Utans geben, da der Geschäftsführer von Orang -Utan Outreach, Richard Zimmerman, bereits mit verschiedenen Zoos an einem Programm namens „Apps for Apes“ arbeitet.